

Wissenschaft und Macht – von Sklaverei, Kolonialismus und Revolution
Festwoche der HU
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Humboldt gilt als zweiter Entdecker Südamerikas, als Gegner der Sklaverei und des Kolonialismus – aber auch als Vertreter einer Wissenschaft, die von kolonialen Strukturen profitiert und selbst Teil eines Herrschaftsprozesses war. Die Diskussionen vor dem Hintergrund des entstehenden Humboldt Forums laufen heiß. Aber wie sieht die Humboldt-Rezeption in Südamerika aus? In der Veranstaltung wird die aktuelle Debatte aufgegriffen und aus südamerikanischer Perspektive kritisch beleuchtet.
Im Anschluss stellen Länder Süd- und Zentralamerikas ihre Wissenschaftslandschaft vor.
Mit: Dr. Sandra Rebok, Expertin Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“, Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)
Prof. Dr. Mauricio Nieto Olarte, Departamento de Historia, Universidad de los Andes, Kolumbien
Prof. Dr. Iván Muñoz Duthil, Catédra Humboldt, Universidad de La Habana, Kuba
Moderation: Prof. Dr. Michael Zeuske, Institut für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte, Universität zu Köln
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Botschaft der Republik Kuba und dem Instituto Cervantes. Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut für Auslandsbeziehungen und den DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst.