

Humboldt würde sich einmischen – und wie?!
Festwoche der HU
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Mit:
Prof. Dr. Anita Engels, Soziologin, Klimaforscherin, Universität Hamburg
Prof. Dr. Rahel Jaeggi, Philosophin, Leiterin des Center for Humanities and Social Change, Humboldt-Universität zu Berlin
Cem Özdemir, MdB, Bündnis 90/Die Grünen
Erck Rickmers, Unternehmer und Philanthrop
Nora Milena Vehling, Aktivistin, Fashion Revolution
Moderation:
Manuel J. Hartung, Ressortleiter im Ressort ZEIT-Chancen, DIE ZEIT
Dr. Hans Dieter Heimendahl, Programmchef, Deutschlandfunk Kultur
Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit und die Ausbeutung von Mensch und Natur – wie kaum ein anderer sah Alexander von Humboldt diese Phänomene in ihren globalen Zusammenhängen. Er beobachtete nicht nur, sondern prangerte Sklaverei, koloniale Herrschaft und Raubbau an der Natur an. Außerdem propagierte er Menschenrechte und Demokratie. Das hielt ihn nicht davon ab, dort Kompromisse einzugehen, wo sie seinen wissenschaftlichen Interessen förderlich waren.
Zum Humboldt-Jahr diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Umweltbewegung und Wirtschaft, welchen Beitrag die Wissenschaft heute zur Lösung aktueller Herausforderungen leisten kann, darf und muss. Soll sie sich politisch positionieren, kann sie das oder stößt sie damit an die Grenzen ihrer Kompetenz und Unabhängigkeit?
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Die Zeit.